Anspruch

Musikpädagogik braucht Qualität

Das Leitbild der Musikschule wurde im Rahmen des Qualitätsmanagements »pRio« entwickelt. Die Ziele der Musikschularbeit, die daraus abgeleiteten Anfoderungen an Lehrerinnen und Lehrer sowie der erforderliche Umgang mit den »human ressources« sind in diesem Leitbild dargestellt und sollen im Team der Mitarbeiter/innen ständig weiter entwickelt werden.
Das Leitbild finden Sie im Downloadbereich PRioLeitbild.

Ansätze, Methoden und Unterrichtsformen der Musikerziehung haben sich gewandelt.

Der wissenschaftliche Nachweis von positiven Wirkungen der Musikpädagogik auf die Gesamterziehung von Kindern und Jugendlichen hat zu ganzheitlicheren Ansätzen und einer systematischen Abstimmung auf die Entwicklungspsychologie geführt. Insbesondere die Förderung von Kreativität und vernetztem Denken sowie das kombinierte Training von Gehirnleistung, Wahrnehmungsvermögen und körperlicher Feinarbeit sind neben der Musik die erwünschten Ergebnisse des modernen Musikschul- Unterrichts.
Diesen komplexen Aufgaben können nur hochqualifizierte und hauptberuflich engagierte Lehrkräfte gerecht werden, deren Erziehungsarbeit von einem ständigem Fortbildungsprozess begleitet wird. Dank Weitblick und hoher finanzieller Förderung durch die Gemeinden können wir Ihnen diese Qualität anbieten.

Musik ist Zeit fürs Leben

»Das Beste, was wir dem heutigen Menschen schenken können, ist: Zeit.« Musik = Zeit fürs Leben. An der Musikschule vhs in 20 Jahren: 3,4 Millionen Stunden! Musik macht Sinn. Für die Entwicklung unserer Kinder!

Musik macht Sinn

Zu diesem Thema haben am 20. März 2002 in Ebersberg Spitzenpolitiker mit Experten aus dem Musikschulbereich diskutiert. Dieses Gespräch hat inzwischen bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die »Neue Musikzeitung«, Deutschlands führende Fachzeitung für Musik, hat Auszüge des Impulsreferats von Musikschulleiter Peter Pfaff zum Leitartikel gemacht. Die NMZ vom April 2002 titelt auf Seite 1: »Viele Musikschul-Ressourcen liegen noch brach? Die Institution kann einiges mehr, doch wissen das auch die Politiker?«. Die zur Podiumsdiskussion anwesenden Politiker wussten es.
Der damalige Bürgermeister Heiler, Sprecher der Gemeinden im Landkreis EBE und Bürgermeister Brilmayer aus Ebersberg waren sich einig: »Wir sind stolz auf unsere Musikschule«. Christa Stewens, damals Staatsministerin für Arbeit, Familie und Sozialordnung betonte die Bedeutung der Musikschularbeit zur Ausbildung von »sozialer Kompetenz« und kündigte an, im künftigen »Rahmenplan Kindergarten« den Bereich »Musik und Bewegung« aufzuwerten – möglicherweise in enger Zusammenarbeit mit den Musikschulen. Bürgermeister Josef Egger aus Mainburg vom Vorstand des Bayerischen Städtetags nannte die Musikschularbeit eine »fundamentale Aufgabe der Gemeinde«, die trotz aller Sorge um die Finanzierbarkeit »nicht auf private Schultern verlagert werden sollte«. Die Musikschule müsse »offen bleiben für Alle«.
Regierungsschulrat Helmut Krück vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus nannte es eine Selbstverständlichkeit, Angebote der Musikschulen in die zunehmenden Programme der schulischen Nachmittagsbetreuung einzubeziehen. Motiviert durch die internationalen Vergleiche der PISA- Studie wird er die Möglichkeiten dazu noch im Frühjahr 2002 mit hochrangigen Musikschulvertretern erörtern.
Schulleiter Peter Pfaff bezeichnete die moderne Musikschule als »sinnbildend in der Gesellschaft« und entwarf die Vision einer »Musikschullandschaft, die in Ihrer Struktur mit anderen Feldern aus den Bereichen Familie, Schule, Soziales und Kultur vernetzt ist«.

Die Eltern, Lehrer und Schüler unserer Musikschule-vhs freuen sich, dass die Musikschularbeit inzwischen zu den Ressourcen, den »Bodenschätzen« und »fundamentalen Aufgaben« der gesellschaftlichen Entwicklung zählt. Sie sind dankbar für die weitsichtige Entscheidung unserer Gemeinde-Politiker, in der Musikschule einen Erziehungsbereich zu fördern, der nun international als zukunftsweisend gilt.
Der Dank unserer Lehrkräfte ist deren unermüdliches Engagement für die pädagogische Qualität. Die Eltern tragen 47 Prozent der Musikschulkosten – mehr als in jedem anderen Bereich der Erziehung – und unterstreichen damit die beachtliche Wertschätzung der Musikschulangebote für die Entwicklung ihrer Kinder. Die Musikschüler bedanken sich mit den Ergebnissen ihres Übens: Mit ausdrucksstarker Musik, Kreativität, Wahrnehmungsfähigkeit, Gefühl und sozialer Intelligenz.